Der Lebenszyklus der Haare

Generell wird das Wachstum eines Haares in vier Phasen eingeteilt: Wachstumsphase, Regression/Übergangsphase, Ruhephase und Haarverlust.

Die Anfangsphase sog. Wachstumsphase (1) stellt das Wachstum der Haare dar. In dieser Phase wird das neue Haar gebildet. Während der zweiten sog. Rückbildungsphase/Übergangsphase (2) kommt das Haarwachstum zum Stillstand. In der Ruhephase (3) wird das Haar nicht länger mit Nährstoffen versorgt. Am Ende der Ruhephase ist es somit auch nicht mehr fest in seinem Follikel verankert. Daher fallen Haare am Ende der Ruhephase sehr einfach aus, insbesondere während der Fellpflege. Wenn das Haar seine genetisch festgelegte Länge erreicht hat, stirbt das Haar und fällt aus. Dies ist die Phase des Haarverlustes (4). Danach tritt der Follikel wieder in der Anfangsphase, der Wachstumsphase (1) ein und der gesamte Haarlebenszyklus beginnt von vorne.

Die meisten Tiere haaren während des gesamten Jahres mehr oder weniger, durchlaufen aber einen kompletten Fellwechsel im Herbst und im Frühjahr. Der Zeitpunkt wird von Tages(licht)länge und Temperatur bestimmt, ist aber auch abhängig vom Hormonstatus – ein Grund, warum Hündinnen zu Beginn der Läufigkeit haaren, kastrierte Hunde jedoch während des ganzen Jahres. Bei einigen Rassen wie z.B. dem Pudel befindet sich das Haar jedoch permanent in der Wachstumsphase. Durch den ausbleibenden Fellwechsel haaren diese Tiere somit deutlich weniger – dafür müssen sie jedoch regelmäßig geschoren werden. Bei Jagd-Terriern (z.B. Airedale, Foxterrier) wurde der saisonale Fellwechsel herausgezüchtet, diese Rassen müssen dafür regelmäßig getrimmt werden.

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