Einflussfaktoren für das Haaren von Haustieren

Fast alle Hunde, Katzen, Kleintiere und Pferde haaren in einem gewissen Umfang. Das Haaren wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst wie z.B. die Ernährung, Rasse, Alter, hormoneller Status oder die Pflegegewohnheiten von den Tierhaltern. Folgender Artikel zeigt die verschiedenen Einflussfaktoren auf, die im Hinblick auf die Umgebung, das Tier und seinen Besitzer in drei Gruppen unterschieden werden können.

Die Umgebung

Temperatur:
Die Temperatur während der verschiedenen Jahreszeiten beeinflusst das Haaren bei Tieren.

Lebensweise:
Da vergießen stark auf Veränderungen in der Dauer und Intensität des Tageslicht zusammenhängt, Schuppen indoor Tiere mehr oder weniger das ganze Jahr. Innen lebende Tiere müssen während schwerer vergießen gepflegt werden Perioden zu helfen, die lose Unterwolle zu entfernen.

Außerhalb lebenden Tieren Schuppen in der Regel stark wie Tage im Frühjahr verlängern. Im freien Tiere Hilfe zur Selbsthilfe get rid of Juckreiz losen Haare durch Bürsten selbst.

Ernährung:
Eine unausgewogene Ernährung oder Diät führen zu verstärktem Haarausfall. Meist ist das komplette Fell betroffen, insbesondere jedoch am Rücken und den Hüften. An diesen Stellen durchlaufen die Follikel eine kürzere Wachstumsphase und haben dadurch längere inaktive Perioden. Ein Mangel an Proteinen wird deutlich durch trockene, verblasste und spröde Haare, die langsamer nachwachsen und viel einfacher abfallen. Proteine sind notwendig für eine angemessene Regenerierung der Haut.

Besonders wichtig für das Haarwachstum sind die Vitamine des B-Komplexes und Biotin. Zudem kann auch Zink das Haarwachstum von Hunden beeinflussen. Ein Mangel äußert sich in Pigmentaufhellungen, Haarverlust sowie borkiger, rissiger Haut. Kupfer fördert die Haarentwicklung, so dass ein Mangel an Kupfer ein ungesund ausschauendes Fell verursachen kann (Die Haare verblassen, „vergrauen“, insbesondere im Gesichtsbereich/an den Augen und der Nase).

Das Tier

Rasse:
Die Rasse eines Hundes wirkt sich auf den Umfang seines Haarverlustes aus. Einige Rassen neigen dazu, nur wenige Haare zu verlieren, da sich fast alle ihre Follikel in der Wachstumsphase befinden und aus diesem Grund die Haare ununterbrochen wachsen. Andere Rassen haben ihre Follikel in der Shedding Phase, so dass sie komplett haarlos sind.
Hunde mit einem längeren Haarlebenszyklus haaren weniger. Hunde mit langem, feinem Fell haaren im Vergleich zu anderen Rassen weniger. Kurzhaarige Hunde haaren andauernd. Obwohl einige Rassen nur wenige Haare verlieren, existieren grundsätzlich keine „nicht haarende Rassen“. Nichtsdestotrotz werden die meisten Rassen ohne Unterwolle als „nicht haarende“ Rassen bezeichnet, da ihr Haarverlust relativ gering ist.
Rassen mit einer hohen Dichte der Haarfollikel haben verhältnismäßig mehr Grannenhaare (Oberfell) und weniger Unterfell. Dementsprechend haaren sie weniger als Rassen mit geringerer Dichte der Haarfollikel und mehr Unterwolle. Diese Rassen verlieren ihre Haare büschelweise bei jedem Fellwechsel.

Alter:
Die Anlage der Haarfollikel geschieht bereits im Embryonalstadium. Grundsätzlich werden nach der Geburt keine neuen Haarfollikel mehr gebildet. Aus den bestehenden Haarfollikeln, kommen bei Welpen und Kätzchen nur wenige Haare pro Follikel heraus. Erst ab der etwa 12. bis 16. Woche entwickelt sich der Erwachsenenpelz, bei dem mehrere Haare aus jedem Haarbalg wachsen. Zudem nehmen die einzelnen Haare an Dicke zu und sind häufig stärker gekrümmt. Das Fell wird somit fülliger, fester und gröber, abhängig natürlich von den Eigenschaften der einzelnen Rassen. Welpen und Kätzchen verlieren ihr erstes Fell nicht. Viel mehr bekommen sie mit dem Alter ein Erwachsenenfell. Das Alter des ersten Haarverlustes hängt von der Geburtsjahreszeit ab und erscheint in den ersten 4 bis 14 Monaten.

Hormoneller Status:
Das Blut transportiert Hormone, die die Haarwachstumsphasen bestimmen. Das Haaren wird durch hormonelle Veränderungen gesteuert, die wiederum durch die Tageslichtlänge beeinflusst werden. Einige Hormone stimulieren das Haarwachstum, während andere es verlangsamen.
Weibliche Tiere haaren stärker nach ihrer Läufigkeit oder nach einer Geburt. Dieses Haaren erscheint oft, wenn die Welpen bis zu 12 Wochen alt sind. Scheinträchtigkeit sowie Säugen können zwischenzeitigen Haarverlust verursachen.

Haarfollikel und Hautzellen werden stark durch Thyroxin beeinflusst. Thyroxin regt das Haarwachstum an und erhöht die Häufigkeit von neuem Wachstum. Durch Mangel an dem Thyroxin Hormon (Hypothyreose = Schilddrüsenunterfunktion) resultiert ein schlechtes Haarwachstum und eine Ausdünnung der Haare insbesondere auf dem Rücken.

Corticosteroide verlangsamen das Haarwachstum. Zusätzlich werden die Haare dünner. Ein Mangel an Wachstumshormonen sorgt dafür, dass das Fell bei Welpen nicht ausfällt und das Fell bei erwachsenen Tieren unter einem mangelnden Haarwachstum leidet.

Einige Tiere wechseln die Farbe ihrer Haare mit der Jahreszeit. Diese Erscheinung ist ein anderer hormonell bedingter Aspekt von dem Haarwachstumszyklus. Die Aktivität von Melanozyten verändert sich, so dass das Haar dadurch pigmentiert.

Stress:
Immer wenn Haustiere Stress ausgesetzt sind, leiden ihre Haut und Fell darunter. Alle Stressfaktoren wie Lärm, Langweile, Angst, plötzliche Veränderungen in der Umgebung, unangemessene Ernährung oder Wasserversorgung, ein Mangel an Kontakt und/oder Schmerzen verstärken den Haarverlust. SobaldStress beim Tier auftritt wie z.B. während eines Tierarztbesuches, werden Stresshormone im Blut freigegeben, die einen kurzfristigen Haarausfall auslösen. Bei täglichem Stress kann das Haaren sehr problematisch werden.
Die Häufigkeit und Intensität des Haarens variiert zwischen den verschiedenen Rassen.

Der Besitzer

Baden:
Ein zu häufiges Baden kann die empfindliche Haut austrocknen und zu exzessivem Haarausfall führen. Die Haut von Tieren weist grundsätzlich einen anderen pH-Wert als die des Menschen auf. Daher sind Shampoos für den menschlichen Gebrauch nicht für die Anwendung beim Tier geeignet. Dies gilt umso mehr, je häufiger ein Tier gebadet (und shampooniert) wird.

Scheren:
Besitzer scheren ihre Tiere vor allem im Sommer. Durch das Scheren wird bei manchen Rassen der Haarwechsel unterdrückt, da das Haar nur abgeschnitten, aber nicht herausgetrimmt wird. Dafür wächst die weiche Unterwolle besonders üppig – das Tier „verwollt“. Aus diesem Grund sollten nur einige wenige Rassen mit dauerhaft wachsendem Fell geschoren werden. Bei Hunden mit dichter Unterwolle ist die Anwendung eines geeigneten deShedding Fellpflegewerkzeugs zur Erleichterung im Sommer wesentlich besser geeignet.

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